Auch zum Frühstück habe ich es heute rechtzeitig geschafft. Und was bekommt ein Student im Collage? Richtig: Müsli, Obst und frische Pfannkuchen mit Sahne und Beeren. Yummie!
Gut gestärkt bin ich in die Stadt gefahren und wollte mir das Museum of Contemporary Art im Vergnügungsviertel "The Rocks" anschauen, das leider gerade umgebaut wird. Da soll es ganz schöne Andy Warhols geben....schade. Zum Trost gönne ich mir den 3,5-stündigen Aufstieg auf die Habourbridge, ein Erlebnis besonderer Art, aber Pustekuchen: Trotz des horrenden Preises von 180 € waren die Touren ausgebucht. Ihr könnt zumindest die Blaumänner im Bild bewundern, die sich auf den Weg zum Klettern machen. Etwas frustriert habe ich einen kleinen Spaziergang auf der größten Eisenbrücke der Welt gemacht und konnte immerhin das Opera-House nochmal an einem Stück von Weitem einfangen. Der Himmel hatte gerade aufgerissen und so sind schöne Aufnahmen geglückt. Auch einen Aborigine, der nicht touristenscheu ist, habe ich für euch fotografiert. Planen ist zwar im Urlaub gut, aber manchmal muss man den Dingen einfach ihren Lauf lassen.
Und da das Wetterchen so herrlich war und ich schon wusste wie es zum Strand geht, bin ich kurzerhand dorthin. Und es war eine gute Entscheidung: Ich habe etwas an der Sonne gefaulenzt, ein Buch gelesen, Postkarten geschrieben und mit Jack geplaudert, der hier einen Tattoo-Laden hat und auf einem der Fotos wie ein König trohnt. Der Strand war heute voller Surfer, Skater und Künstler - kein Vergleich zu gestern. Es gibt hier eine Mauer, auf der Graffittis erwünscht sind und jedermann sich einfach darauf verewigen kann. Tom aus Sydney hat eine Werbung für seinen Sportladen direkt unter der Skaterbahn gesprüht und erhofft sich so neue Kundschaft.
Am Abend habe ich mir noch Newtown angeschaut, das Viertel in dem sich das Sophia-Collage befindet. Hier gab´s lecker Thaifood und nun bin ich wieder im Collage, um meine sieben Sachen zu packen, denn morgen früh geht´s ins Outback. Um 9:50 Uhr geht der Flieger zum Ayers Rock. Juppie, bin schon gespannt, was mich dort erwartet. Inzwischen regnet es und daher bin ich nicht traurig, Sydney zu verlassen.
Fühlt euch umarmt
von Eurer Maggie
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