In Warburton selbst machen wir eine Lunch-Pause auf der Terrasse eines Cafés mit dem wundervollen Blick auf die Berge. In dem Kaffee wird alternativ gekocht, neben Bioprodukten gibt es sogar glutenfreies Essen. Die Menschen sind entspannt und erinnern mich ein bisschen an die alten Hippies auf Ibiza. Ein Hightlight ist das "Polish Jester", eine polnische Kneipe mit Barczyk, Bigos, Golabki und Slaskie Kluski. Ich denke, es ist eine Fata Morgana, aber nein: In diesem kleinen Hippie-Nest am Ende der Welt hat sich ein polnischer Gastronom niedergelassen! Leider ist die Kneipe zu, sonst hätten wir noch was Leckeres gekostet. Am Abend kommen wir schweißnass daheim an und lassen den Abend mit einer warmen Dusche und einer herzhaften Brotzeit ausklingen.
Danach buche ich meine Flüge sowie Unterkünfte nach Sydney und zum Ayers Rock. In Sydney bekomme ich für den kommenden Samstag kein Hotelzimmer unter 300 €. Da ich dort drei Nächte bleiben und nicht mit 8 Leuten in einem Backpackerhotel schlafen will, miete ich mich in einem Collage ein und werde ein Studentenzimmer beziehen, das mich 200 € für drei Nächte kostet. Ayers Rock ist Outback und daher sehr teuer, ein 4-tägiger Ausflug dahin kostet mich mit Flug 2000 €. Das liegt unter anderem an dem australischen Dollar, der gerade sehr stark ist. Gespart wird wieder zu Hause, jetzt jedenfalls nicht. Aber so habt ihr zumindest eine Vorstellung, was man zurzeit hier so berappen muss, wenn man nicht mit einem Wohnmobil als Camper unterwegs ist.
Für heute genug geschrieben,
Kuss von Eurer Maggie
PS: das Bierfass am Ende des Blogs ist ein Briefkasten


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