Huhu;-), da bin ich wieder, nach einem knappen 2-Stunden-Flug schon in Sydney. Der Flug ist kurzweilig, weil neben mir Jason, ein Jazz-Musiker, sitzt. Er ist Australier mit schwarzafrikanischen Wurzeln und nach Indonesien unterwegs, wo er in 2 Tagen ein Konzert geben wird.
Vom Flughafen aus geht es zu meiner Unterkunft in der Mädchen-Uni Sancta Sophia, einem über 200 Jahre alten Gemäuer abseits der Stadt. Das Zimmer ist bescheiden, ein Decken-Ventilator spendet Kühle, den Rest übernimmt das alte Gemäuer. In Sydney sind es zurzeit 30 Grad, also bin ich um ein bisschen Kühle dankbar. Heute fängt das Semester an, also platze ich beim Einchecken der Studentinnen rein, die von älteren Semestern in schwarzen Roben empfangen werden. Sie bekommen ihre Uniformen und Sportklamotten und sind ganz aufgeregt. Ich habe einfach die Gabe mitten ins Geschehen zu stolpern. Danke dem Universum dafür! Jackie, die Internatsleiterin empfängt mich und erzählt mir, dass gerade ihre Tochter aus Berlin heimgekommen ist, wo sie nur gefroren hat.
Ich packe schnell aus und besorge mir ein Busticket zum Hafen, wo mich die Werften und das Opera-House erwarten. Ich bin nur am Staunen und zu viel mehr reicht es heute nicht. Aber das Opera-House ist viel imposanter als im Fernsehen und mit mir tummeln sich hunderte von Touristen hier. Am Abend esse ich einen Fisch am Hafen und schaue zu wie das Licht des Tages allmählich erlischt. Im Supermarkt besorge ich mir noch etwas Obst und Gemüse sowie Wasser. Morgen werde ich die Metropole auf eigene Faust erkunden.
Hundemüde Grüße
von Eurer Maggie
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